Werner Spribille – Frühe Werke

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Aktuelle Infos – Geschrieben von Klaus Urbons Mi, Oktober 28, 2009 09:32:31

Eine Auswahl von Spribilles Arbeiten wurde 2006/2007 im Rahmen der Jahresausstellung Mülheimer Künstler gezeigt. Eine Würdigung seines künstlerischen Schaffens fand im März 2009 im Rahmen der „Spurensuche Mülheimer Künstler“ statt, einer Veranstaltungsreihe des Projekts „Mülheim am Meer“ und des Ringlokschuppens.

Die jüngste Spribille-Ausstellung wurde im August 2009 zur Eröffnung der Praxis von Silke Birch gezeigt. Die Heilpraktikerin stammt selbst aus einer Künstlerfamilie und lernte die Arbeiten Spribilles schon in jungen Jahren bei ihrer Großmutter Else Schnell-Vollenbroich in Mülheim kennen.

Gemeinsam mit Victoria Spribille, der Frau des Künstlers, durchsuchte sie den umfangreichen Nachlass. Die beiden Frauen förderten Erstaunliches zu Tage – Spribille wie ihn kaum einer kennt. Ausgewählt wurden vorallem großformatige Holzschnitte und Radierungen aus den 50er- und 60er-Jahren. Damals besuchte der Künstler auf Empfehlung von Otto Pankok die Radierklasse von Otto Coester an der Kunstakademie Düsseldorf. Wenig später wechselte er zur Folkwangschule nach Essen-Werden. Doch obwohl der 22-jährige Künstler noch ganz am Anfang seines künstlerischen Werdegangs stand sind es keine „Schularbeiten“, sondern erstaunlich ausgereifte Werke, die damals entstanden. Man versteht sofort, warum der große Holzschneider Pankok ihn an die Akademie vermittelte. Die meisten der ausgestellten frühen Werke sind noch nie zuvor öffentlich gezeigt worden.

Dank der Zusammenarbeit von Victoria Spribille und Silke Birch, konnten sich alle Kunstinteressierten selbst ein Bild vom Frühwerk des Mülheimer Künstlers machen. Die Ausstellung in der Schloßstraße 29 lief bis vom 13. August bis zum 26. September 2009. Auf dem Foto: Silke Birch und Victoria Spribille vor dem Holzschnitt “Der General” von 1963.

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